Freitag, 4. März 2016

Botschaft von Hilarion zum Thema Wahrheit

Geliebte Menschen,

ihr seid so sehr in der Dualität gefangen. Zumindest wenn es um das Thema Wahrheit und Lüge geht. Sobald ihr euch aus der Dualität erhebt, löst sich euer Problem wie von selbst in Luft auf.

Lasst mich euch folgendes sagen: In Wirklichkeit gibt es weder Wahrheit noch Lüge. Diese beiden Begriffe beruhen auf der Dualität und sind bereits überholt. Haltet euch nicht damit auf, jemanden Lügen zu strafen. Statt dessen fragt euch, warum ihr die Wahrheit hinter der Aussage nicht intuitiv gespürt, gewusst oder gesehen habt.

Ihr Menschen habt ein wunderbares Werkzeug: eure verbale Sprache. Doch dieses Werkzeug ist nicht dazu gedacht, wirklich wichtige Tatsachen (z.B. das eigene Gefühlsleben) in ihr darzustellen. Merkt ihr nicht, wie schwer ihr euch tut, wenn ihr versucht, eure Gefühle mit Worten auszudrücken? Worte können immer nur Schwingungen transportieren. Und die Schwingungen sind der wirkliche Inhalt der Aussage.

Daher rate ich euch, mehr auf die Schwingungen von Aussagen zu achten und weniger auf den genauen Inhalt. Natürlich gibt es Lebensbereiche (z.B. vor Gericht), wo Worte eine sehr große Bedeutung haben und nicht leichtfertig verwendet werden dürfen. Doch im menschlichen Zusammenleben geht es mehr um das, was die Worte weben. Versucht einmal, hinter einen Text zu sehen, die Schwingungsmuster, die er zeichnet, zu erkennen, die Farben, den Geruch, den Geschmack ...

Und achtet bei euren eigenen Texten oder Aussagen auch darauf, die richtige Schwingung in die Worte zu legen. Die Schwingung ist immer wahrhaftig, denn sie kann nicht manipuliert werden.

Wenn es in eurem Leben häufig geschieht, dass jemand die Unwahrheit sagt und ihr euch dadurch gekränkt fühlt, fragt euch, wo ihr die Unwahrheit sprecht. Wisst, dass die meisten Menschen gar nicht im Ansatz wissen, wo ihre innere Wahrheit liegt. Sie belügen sich selbst, versuchen, ihre Gedanken und Gefühle in ein Schema zu pressen, von dem sie denken, dass es gesellschaftlich akzeptiert ist. Ich sage euch, findet eure eigene Wahrheit!

Dann werdet ihr auf eurem Weg glücklich und zufrieden werden und niemals das Gefühl haben, euer Leben zu verschwenden.

Ich stehe jederzeit an eurer Seite, wenn ihr Hilfe dabei braucht, aus dem Dilemma von Wahrheit und Lüge auszusteigen. Vergesst nicht: diese beiden Begriffe sind Teil der Dualität und es ist das Ziel der Schwingungserhöhung der Erde, die Dualität zu überwinden und mehr und mehr in die Einheit zu gelangen.



In Liebe,



Hilarion


Montag, 1. Februar 2016

Botschaft von Erzengel Chamuel zum Thema Sanftmut und Provokation

Geliebte Menschen,

die meisten von euch leben in einem Umfeld, in dem die Menschen gewohnt sind, nicht gerade sanft miteinander umzugehen. Es herrscht ein rauer Umgangston. Es wird viel mehr getadelt als gelobt. Viele Menschen haben in der Kindheit oder in ihrem späteren Leben nicht gelernt, negative Emotionen wie Wut, Hass oder Zorn, zu kanalisieren. Sie suchen nach Projektionsflächen, an denen sie ihre Emotionen auslassen können. Im schlimmsten Fall führt diese Art, mit negativen Emotionen umzugehen, zu verbaler oder physischer Gewalt.
Wen wundert es, dass viele Menschen dicke Schutzpanzer entwickelt haben, hinter denen sie sich zu verstecken versuchen. An diesen Panzern prallen negative Energien fast gänzlich ab und diese Menschen fühlen sich dadurch sicher und geschützt. Doch das Schlimme ist, dass auch die positiven Energien, die im Außen existieren, all die Liebe und Wärme, von diesen Panzern fern gehalten werden. Diese Menschen leben meist sehr isoliert und ziehen sich immer mehr in sich selbst zurück.
Daneben gibt es viele Menschen, die einer neuen Generation angehören. Die Kinder der neuen Zeit, angefangen bei den Indigokindern, suchen nach neuen Wegen. Sie geben sich nicht damit zufrieden, sich zu isolieren. Sie möchten eine Welt der Sanftmut, der Liebe und der Toleranz verwirklichen.
Jeder Mensch, der dazu beiträgt, diese neue Erde zu verwirklichen, geht einen Schritt in Richtung Frieden. Viele solche Schritte können die Erde auf einen neuen Kurs bringen, ohne zu kämpfen, ohne zu diskutieren … einfach, indem jede und jeder Schritte Richtung Frieden macht.
Ich lade dich daher dazu ein, in deinem Alltag achtsam zu sein. Vergegenwärtige dir, welche Menschen dich üblicherweise provozieren, wütend machen, nerven oder auf andere Art aus deiner Mitte bringen. Sei diesen Menschen dankbar, sie möchten dich auf den Unfrieden in dir selbst aufmerksam machen.
Versuche, bewusst sanftmütig und tolerant zu bleiben, verwende diese Personen nicht als Projektionsflächen. Kommuniziere friedlich und verständnisvoll … bis zu einem gewissen Punkt. Sobald eine Person dich direkt angreift, ist es natürlich schon sinnvoll, dich zu wehren … aber eben nicht, indem du „zurück schießt“, sondern in dem du sachlich und klar deine Grenzen setzt.
Bitte mich um Hilfe, wenn du Unterstützung brauchst. Ich bin jederzeit für dich da, um mit dir sanftmütige Kommunikation und Abgrenzung zu praktizieren.

In Liebe, Chamuel


Freitag, 1. Januar 2016

Botschaft von Meisterin Rowena zum Thema Harmonie

Geliebte Menschen,
es wird Zeit, dass ihr den Dramen, die sich in euren Leben abspielen, mehr Beachtung schenkt, sie euch bewusster macht.
Dramen dienen dazu, Aspekte der Dualität zu erleben und in sich zu erforschen. In Dramen könnt ihr euch täglich mit den menschlichen Schatten auseinandersetzen: Neid, Eifersucht, Missgunst, Hass, Wut, Angst, Sucht ...
Dramen leben davon, dass es mindestens ein Opfer und mindestens einen Täter oder eine Täterin gibt. Manchmal kommt auch noch eine dritte Rolle, nämlich die des Retters oder der Retterin hinzu.
Ihr könnt sehr schnell erkennen, wenn ihr euch in einem Drama befindet: nämlich wenn ihr aus der Harmonie fällt. Das kann von kurzen Dramen (jemand kann z.B. seine Brille nicht finden) bis zu langen, komplexen Dramen (Verbrechen, Missbrauchsfälle) reichen.
Das Erkennen eines Dramas ist denkbar einfach: wenn keine Harmonie herrscht, bahnt sich ein Drama an oder ist bereits im Gange. Egal, ob ihr dabei das Opfer, der/die Täter/in oder der/die Retter/in seid. In keiner dieser Rollen fühlt ihr euch harmonisch, zufrieden, im Einklang mit euch selbst und der Welt. Dieser Zustand folgt frühestens, wenn das Drama vorbei ist.
Wie aber könnt ihr die Dramen in eurem Leben minimieren und damit gleichzeitig die Harmonie fördern?
Es ist wieder denkbar einfach: Indem ihr aus den Dramen aussteigt.
Macht gedanklich einen großen Schritt hinaus, distanziert euch von den agierenden Menschen oder involviert euch erst gar nicht. Ich rate euch, jeweils bewusst zu entscheiden, in welches Drama ihr euch involvieren wollt und von welchem ihr euch abgrenzt. Manchmal überrollt einen das Drama so schnell, dass man fast automatisch Teil von ihm wird. Denkt beispielsweise daran, dass ihr auf der Straße jemanden seht, der seinen Hund schlägt. Die meisten Menschen involvieren sich automatisch in das Drama (meist als Retter).
Sich nicht in Dramen zu involvieren bedeutet nicht, dass man nicht eingreift. Ihr könnt dem Hund, der von seinem Besitzer geschlagen wird, sogar besser helfen, wenn ihr nicht in das Drama einsteigt, sondern ruhig bleibt, rational denkt und handelt und einen kühlen Kopf bewahrt. Seid ihr im Drama involviert, folgt ihr eurer Rolle …
Ich lade euch ein, Inventur über die Dramen zu machen, in die ihr euch täglich involviert. Nehmt dazu ein Blatt Papier zur Hand (oder euren Computer) und notiert, welche Opfer und Täter euch in eurem Leben einfallen. Wo fühlt ihr euch selbst als Täter/in? Wo fühlt ihr euch als Opfer? Wo gibt es in eurem Umfeld Täter und Opfer? Am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Nachbarschaft, in eurem Land, in eurer Stadt …?
Und dann fühlt hin, in welche Dramen ihr emotional involviert seid.
Und übt, aus ihnen auszusteigen … gedanklich einen Schritt zur Seite zu machen.
Euch abzugrenzen.
Beobachtet, wie es euch dabei geht.
Wenn euch das schwer fallen sollte, fragt euch, wozu euch die Dramen in eurem Leben dienen.
Ich möchte am Ende noch anmerken, dass ich das Wort „Dramen“ keineswegs so meine, dass ich die furchtbaren Dinge, die auf der Erde geschehen, schmälern oder mich über sie lustig machen möchte. Dramen sind sehr, sehr ernste Angelegenheiten und führen zu extremem Leid auf der Erde.
Daher ist es auch so wichtig, dass jede/r von euch bewusster mit ihnen umgeht und ihnen auch mehr Widerstand leistet.


Verbindet euch mit meiner Energie, wenn ihr Hilfe beim Ausstieg aus Dramen braucht. Ich stehe euch gerne helfend zur Seite.


In Liebe,


Rowena






Samstag, 14. November 2015

Botschaft von Serapis Bey zum Thema Frieden

Geliebte Menschen,

Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass, Angst und Vertrauen - Ihr Menschen seid Geschöpfe, die in die Dualität der Erde hinein geboren werden und sich in ihr bewegen, bis ihr nach eurem Tod wieder Teil der Einheit werdet.
Einige von euch verbreiten Dunkelheit, Angst und Schrecken auf der Erde, mit dem Ziel, andere ebenfalls in die Energie des Hasses und der Gewalt hinein zu ziehen.
Wisst, geliebte Menschen, dass in der neuen Zeit die einzige Antwort auf Dunkelheit immer dieselbe ist: LICHT.
Ihr erlöst Angst durch Vertrauen, Hass durch Mitgefühl, Wut durch Liebe.
Wenn ihr der Dunkelheit erlaubt, sich in euch auszubreiten, indem ihr der Angst, dem Hass, der Wut in eurem Herzen Raum gebt, dann hat die Dunkelheit ihr Ziel erreicht. In euren Herzen sollte es nur eine einzige Energie geben: die der bedingungslosen Liebe.
Alles, was ihr bekämpft, wird stärker. Wenn ihr dafür eintreten wollt, dass die Erde ein Planet der Liebe und des Mitgefühls wird, dann liegt es an jedem/jeder einzelnen von euch, in sich das Licht zu entzünden, zu halten und strahlen zu lassen.
Fokussiert euch auf die Liebe und den Frieden. Verbindet euch im Herzen mit anderen Menschen, die ein ähnliches Ziel anstreben. Lasst ein weltweites Netz des Friedens und der Liebe entstehen, gegen das die Dunkelheit keine Chance hat, weil der Planet einfach im Licht erstrahlt.
Richtet eure Aufmerksamkeit auf die Liebe und den Frieden. In euren Herzen, in eurem Umfeld, eurer Familie, eurem Land und schließlich auf der ganzen Erde.
Die Kinder der neuen Zeit helfen euch, dieses Lichtnetz zu halten, denn es ist ihre Aufgabe, die Erde in eine lichtvolle Zeit zu führen.
Schließt Frieden mit den Dämonen in euch, mit euren Ängsten, Schuldgefühlen, karmischen Verstrickungen. Dadurch entzieht ihr den "Dämonen" im Außen ihre Macht.
Jede/r einzelne ist wichtig! Auch du.
Verbinde idch mit mir, Serapis Bey, ich unterstütze dich gerne dabei, dein eigenes Licht strahlen zu lassen.

In Liebe, Serapis Bey

Bild: http://www.freeimages.com/

Sonntag, 1. November 2015

Botschaft der Kamele zum Thema Ausdauer

Wir Kamele sind Tiere, die sich an sehr trockene Lebensregionen angepasst haben. Wir kommen sehr lange ohne Wasser aus und wenn wir einmal die Chance haben, Wasser zu uns zu nehmen, dann speichern wir es in großen Mengen in uns. Unsere Höcker dienen als Fettspeicher, sodass wir auch lange ohne Nahrung auskommen können.

Ihr Menschen könnt sehr viel von uns lernen, denn ihr gebt oft schon nach kurzer Zeit auf, sei es, wenn ihr etwas Neues lernen, ein Projekt in die Welt setzen oder ein persönliches Ziel verfolgen wollt.

Wir Kamele sehen euch Menschen als Wesen, die vieles nicht erreichen, weil sie einfach zu früh aufgeben. Stellt euch einmal vor, der Weg beträgt 100 Kilometer, quer durch die Wüste. Nach 100 Kilometern wartet eine wunderbare Oase auf euch, in der ihr euch aufhalten und neue Kraft tanken könnt. Viele von euch geben schon nach 10 oder 20 Kilometern auf, verlieren das Interesse oder bekommen einfach Angst, weil ihnen das Vertrauen fehlt, dass wirklich irgendwann eine Oase auftauchen wird. Ihr scheitert sehr oft, weil ihr zu früh aufgebt.

Wir Kamele richten uns auf den Weg ein, der zum Ziel führt, gehen dann los und zweifeln auf dem Weg nicht weiter darüber, dass wir nicht an ein Ziel gelangen könnten. Wir sind sozusagen Meister und Meisterinnen der Manifestation. Für uns ist es klar, dass nach 100 Kilometern die Oase auftauchen wird, dass wir unsere Wasservorräte auffüllen und Rast machen können. Ihr Menschen verbringt so viel Zeit mit dem Zweifeln und dem Neu-Ausrichten eures Weges, dass ihr nicht zum Beschreiten des Weges kommt.

Wir raten euch, gut zu planen, euch mit Vorräten zu versorgen und dann ohne Zweifel loszumarschieren. Wenn ihr beispielsweise ein berufliches Ziel erreichen wollt, dann überlegt euch, welche Ressourcen ihr dazu braucht und stattet euch damit aus. Sobald ihr wisst, wo es hingeht, habt ihr nicht mehr zu tun, als euch beständig in diese Richtung zu bewegen, so wie wir durch die Wüste. Langsam, aber beständig, sodass ihr nicht zu früh ermüdet oder noch schlimmer: zusammenbrecht.

Fragt uns um Rat, wenn ihr die Ausdauer zu verlieren droht. Wir helfen euch gerne weiter.

Eure Kamele

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Botschaft eines Stinktiers zum Thema Abgrenzung

Geliebte Menschen,
wir Stinktiere sind wahre Meister und Meisterinnen der Abgrenzung. Wenn uns jemand bedroht, versprühen wir einen Geruch, der andere davon abhält, uns zu nahe zu kommen. Wir können allerdings auch sehr liebevoll und kuschelig sein.

Ihr Menschen verfügt leider nicht über ein solches Sekret, ihr würdet es in vielen Alltagssituationen gut brauchen. Sich abzugrenzen bedeutet nicht, niemanden an sich heran zu lassen. Ganz im Gegenteil. Erst durch das Grenzen setzen kann wahre Nähe entstehen. Sich abzugrenzen bedeutet, einen Standpunkt zu beziehen, "JA" und "NEIN" zu dem zu sagen, was andere mit einem vorhaben.

Wenn euch eine andere Person auf die Nerven geht, wenn sie euch Kopfzerbrechen oder Magenschmerzen verursacht, dann ist das ein Alarmsignal eures Körpers, dass jemand über eure Grenzen gegangen ist. In vielen Fällen sind das Grenzen, die ihr gar nicht bewusst gesetzt habt, weil ihr irgendwann in eurem Leben gelernt habt, dass Grenzen von anderen nicht respektiert werden. Kinder erleben das sehr häufig, dass sie etwas nicht möchten, dies auch artikulieren und dann einfach dazu gezwungen werden. Ich meine hier nicht einen Arztbesuch, der dringend notwendig ist, sondern alltägliche Situationen, in denen Kinder gute Gründe haben, etwas abzulehnen. Es ist so wichtig, geliebte Menschen, dass ihr mit euren Kindern in solchen Fällen sprecht, euch mit ihren Grenzen auseinander setzt statt einfach darüber zu latschen. Auf diese Weise lernen eure Kinder, gesunde Grenzen zu setzen.

Mein Rat an euch ist, im Alltag immer wieder Grenzen einzuführen, also beispielsweise einer anderen Person zu kommunizieren, welche Form des Kontakts oder des Austauschs ihr bereit seid, zu praktizieren und welche nicht. Und dann hinzuspüren, was dieses Grenzen setzen in euch auslöst. Sehr häufig stecken große Ängste eures Inneren Kindes dahinter, das sich davor fürchtet, dass andere Menschen die Grenzen nicht respektieren werden.


Wir Stinktiere haben eine gute Strategie: wir arbeiten mit sich steigernden Mitteln. Zuerst vermitteln wir einem anderen Tier oder einem Menschen telepathisch, dass es uns nicht zu nahe kommen soll. Dann zeigen wir körpersprachlich, dass wir Abstand brauchen. Und erst wenn all diese Signale nicht ankommen, verwenden wir unseren Geruch.

Ähnlich könnt auch ihr Menschen vorgehen. Zuerst freundlich "nein" sagen, dann vehementer und wenn dann die Person noch immer keine Ruhe gibt, solltet ihr Konsequenzen folgen lassen. Je mehr ihr euch selbst vertraut, hier konsequent zu sein, desto mehr Sicherheit strahlt ihr auch aus.

Übt das Grenzen setzen bei Menschen, denen ihr euch gewachsen fühlt. Sprecht an, was euch nicht gefällt, womit ihr nicht einverstanden seid. Und wenn ihr euch sicher fühlt, das Abgrenzen oft genug erfolgreich geübt habt, dann könnt ihr euch auch an Personen heranwagen, die euch nicht ganz geheuer sind. Beginnt immer freundlich, erklärt ihnen auch, warum ihr auf die Grenze besteht und überlegt euch, mit welchen Konsequenzen ihr sie verblüffen könntet.

Abgrenzung kann ein spannendes Spiel werden, wenn ihr euch darauf einlasst.

In Liebe,
eure Stinktiere


Mittwoch, 19. August 2015

Botschaft der Gorillas zum Thema "Kraft tanken"

Geliebte Menschen, 

Kraft ist etwas, das bei uns Gorillas und bei euch Menschen gleichmaßen bedeutsam ist. Allerdings sind wir mehr auf unsere Körperkraft angewiesen, ihr mehr auf eure mentale und emotionale Kraft.

Vieles, für das ihr Menschen früher ebenso Körperkraft anwenden musstet, wird heute bei euch von Maschinen bewerkstelligt. Manchmal würdet ihr euch wünschen, mehr Kraft zu haben, beispielweise bei einem Umzug, aber meist kommt ihr sehr gut auch ohne große Körperkraft zurecht. Es ist nicht mehr wesentlich für euer Überleben.

Dennoch gibt es auch bei euch Menschen, denen ihrer Muskelkraft sehr wichtig ist. Wir Gorillas können das gut nachvollziehen, denn wir kennen die abschreckende Wirkung von deutlich ausgeprägten Muskeln ... bei uns reicht meist eine kurze Kraft-Demonstration und fremde Artgenossen weichen einem Kampf aus. Natürlich stemmen wir keine Hanteln wie ihr Menschen, sondern entwickeln unsere Muskeln auf natürliche Weise bei der Fortbewegung oder Nahrungssuche. Man könnte auch sagen, ein muskulöser Körper ist bei uns angeboren.

Stärke nach außen zu demonstrieren gefällt uns, es spiegelt unsere Stärke im Innen wider.

Bei uns Gorillas gibt es einen großen Unterschied in der Körperkraft zwischen Männchen, die bis zu 200 kg schwer werden, und Weibchen, die nicht einmal die Hälfte wiegen. Dennoch würden wir sie niemals als schwächer bezeichnen, ihr Kräfte liegen anderswo.
Bei euch Menschen ist es ähnlich wie bei unseren Weibchen: Je weniger Körperkraft ihr für euer Leben braucht, desto mehr könnt ich euch auf eure anderen Kräfte konzentrieren: Eure Fähigkeit, Ziele, an die ihr glaubt, zu verfolgen. Die Kraft, die ihr aufwendet, um Hindernisse zu überwinden. Die Beharrlichkeit, mir der ihr an Dingen arbeitet, die mehrere Monate oder Jahre zur Fertigstellung benötigen, wie z.B. ein Haus oder ein Buch. Die Fähigkeit, viele Jahre oder Jahrzehnte sparsam zu sein, um euch danach einen Lebenstraum zu erfüllen. Die Kraft mit der ihr an euch arbeitet, an eurer Weiterentwicklung, an der Erfüllung eurer Träume. Die Zeit und Energie, die ihr in andere Menschen (beispielweise eure Kinder) oder Tiere investiert, die ihr hegt und pflegt und denen ihr ein glückliches Leben bereitet.

All das erfordert große Kraft. Kraft, die euch vielleicht nicht bewusst ist, denn ihr Menschen denkt viel zu selten über Kraft nach. Vor allem würdigt ihr eure eigenen Kraft und Stärke manchmal viel zu wenig.

Wir Gorillas haben auch den Eindruck, wenn wir uns mit euch Menschen geistig und energetisch verbinden, dass ihr viel zu wenig Wert auf das Auffüllen eurer Kraftreserven legt. Wir Gorillas schlafen nicht nur in der Nacht, sondern ruhen auch rund um die Mittagszeit mehrere Stunden lang, bevor wir uns wieder auf Nahrungssuche begeben. Für euch Menschen ist solch eine lange Mittagsruhe nicht notwendig, weil ihr ja nicht so viel Kraft verbraucht ... das ist es nicht, was wir euch hier nahelegen möchten. Sondern vielmehr, dass ihr eure eigenen, individuellen Kraftquellen hegen und pflegen solltet und neue Quellen der Ruhe, des Ausgleichs, der Freude, in euren Alltag integrieren solltet. Das kann ein kurzes Schläfchen, eine Meditation, das Betrachten eines schönen Bildes, das Malen, Zeichnen, Singen, Tanzen sein ... es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten.

Achtet jedoch bei euren Freizeitaktivitäten unbedingt darauf, dass die Energiebilanz positiv ist, ihr also daraus mehr Energie schöpft als verbraucht.

Das erkennt ihr ganz leicht daran, ob ihr euch danach ausgelaugt oder aufgetankt fühlt.

Ihr braucht eure Kraft so dringend, geliebte Menschen. Vor allem, weil euer stressiger Alltag sehr kraftraubend ist. Manchmal ist das Aufwenden von Körperkraft nämlich viel weniger kraftraubend als der Einsatz von mentaler Kraft, beispielweise wenn ihr in eurem Beruf sehr viel nachdenken müsst oder auch vielen verschiedenen Anforderungen gerecht werden müsst oder wollt.
Wir Gorillas sind gerne für euch da, wenn ihr Tipps für das Auffüllen eurer Akkus braucht. Wir sind darin sozusagen Meister und Meisterinnen.